In dem Artikel sieht Marc Faber voraus, daß Europa mehr oder minder vor dem Konkurs steht. Was übrig bleiben wird sind eine erhöhte Zahllast für den Steuerbürger, der die Schulden der Finanzinstitute und Schuldnerstaaten beuzahlen muß.
Die USA wird wegen einer Menge ungeregleter Schulden und eines unzureichend organisierten Sozialsystems in Konkurs gehen. Der Lebensstandard wird sinken. Um das Volk auf äußere Feinde abzulenken prognostiziert er Krieg.
Da Kinderarbeit in den westlichen Industriestaaten verboten ist und in vielen Familien Mann und Frau arbeiten sind die Möglichkeiten ausgeschöpft, die Familie zu finanzieren. Da die Löhne oft unter der Inflationsrate liegen schwindet die Kaufkraft des Geldes, über die eine Familie verfügt. Auch hier wird Krieg als Alternative herangezogen, um von den inneren Problemen, der ungleichen Vermögensverteilung abzulenken.
Wenn diese Schreckensszenarien tatsächlich diskutiert werden, warum schafft man dann nicht die notwendige Nachfrage. Sinkender Lebensstandard erzeugt ein Nachfragevolumen, das von der Industrie abgedeckt werden kann. Dadurch erhöhe ich das Steueraufkommen und damit die Staatskassen, die wiederum ihre Schulden bezahlen können.
Ein System, das Dauerhaft funktionieren soll, muß so aussgelegt sein, daß die aktuelle Nachfrage gedeckt ist, ohne fortwährenden Überschuß zu produzieren. Exporte sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Unnötige Transporte sollten unterlassen werden. Dann ist ein ähnlicher Lebensstandard über die Welt verteilt zu erreichen.
Gemauso wie ein Rechtsstaat nur dauerhaft funktioniert, lebensfähig ist, solange er die Bedürfniisse der Bürger befriedigt, solange er seinen Sinn darin sieht, die Belange der Bürger zur Zufriedenheit aller zu regeln.
http://www.daf.fm/video/kostolany-goldanleger-muessen-immer-wieder-bestraft-werden-50149094-XC0009655157.html
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